Verspätung am ersten Abschlag (Regel:6-3) Wenn Sie bisher auch nur 30 Sekunden nach Ihrer Startzeit am ersten Abschlag eintrafen, dann wurden Sie nach den weltweit gültigen Golf Regeln disqualifiziert.
Änderung: Sie haben jetzt 5 Minuten “Nachzeit”. Wenn Sie in dieser Zeit, nach Ihrer offiziellen Startzeit spielbereit am Abschlag eintreffen und abschlagen, erhalten Sie 2 Strafschläge und dürfen spielen. Verspätungen von mehr als 5 Minuten führen nach wie vor zur Disqualifikation.

Ball beim Suchen bewegt (Regel:12-1) Bisher gab es bei dieser Regel eine Ausnahme zugunsten des Spielers, wenn sich der Ball beim Suchen (unter losen Naturstoffen im Hindernis) unter Blättern im Bunker bewegte, war dies ausnahmsweise straflos.
Bunker einebnen (Regel:13-4) Bisher durfte man vor dem Schlag im Bunker keinerlei Spuren einebnen. Dies galt auch, wenn Sie z. B. am anderen Ende des Bunkers die Harke aufnahmen und dabei Spuren verursachten.
Änderung: Sie dürfen jetzt Spuren im Sand bereits vor dem Bunkerschlag einebnen. Die Voraussetzung dafür ist jedoch, dass das Einebnen der Spuren ausschließlich der Platzpflege dient und Sie sich dadurch keinen Vorteil für den Schlag verschaffen. Sie dürfen die Lage Ihres Balls nicht verbessern und keine Spuren auf Ihrer Spiellinie einebnen.
Es handelt sich hierbei um keinen Freipass zum Harken im Bunker. Es geht ausschließlich darum, dass Spieler, die mit guter Absicht eine Handlung vornehmen, in erster Linie der Pflege des Platzes dient. Das soll nicht mehr bestraft werden.
Ball beim Ansprechen bewegt (Regel:18-2) Sie müssen den Ball, der im Bunker mit Blättern bedeckt ist und sich beim Suchen bewegt, mit einem Strafschlag zurücklegen. Wenn sich der Ball bisher bewegte, nachdem der Spieler seinen Schläger aufgesetzt hatte, erhielt der Spieler 1 Strafschlag. Grundsätzlich wurde bisher vermutet, dass das Aufsetzen des Schlägers die Bewegung des Balls verursachte. Der Ball musste zurückgelegt werden.
Änderung: Diese Vermutung zu Lasten des Spielers gilt nach wie vor. Allerdings wird eine Ausnahme zugunsten des Spielers eingeführt, wenn klar ist, dass nicht der Spieler, sondern z. B. der Wind die Bewegung des Balls verursacht hat, bleibt der Spieler straffrei, selbst wenn er den Schläger bereits hinter dem Ball aufgesetzt hat. Der Ball muss von seiner neuen Lage gespielt werden. Ausschlaggebend dafür ist grundsätzlich, wer oder was die Bewegung des Balls verursacht hat.
Hat ein Spieler seinen Schläger auf dem Fairway hinter dem Ball aufgesetzt, ist grundsätzlich davon auszugehen, dass er die Bewegung des Balls durch das Herunterdrücken einzelner Gräser verursacht hat. Wenn ein Windstoß Ihren Ball bewegt, müssen Sie ihn straflos von der neuen Stelle spielen, auch wenn Sie den Putter bereits aufgesetzt hatten.
Hole-in-One-Preise (Regel:Amateurstatut) Bisher durften Amateure keinerlei Preise annehmen, deren Wert 750.- € oder in der Schweiz 1.250.- CHF überstiegen hat. Die Preisgrenze gilt zwar nach wie vor, doch fallen Hole-in-One-Preise nicht mehr darunter. Für das Erzielen eines Hole-in-Ones während der Runde kann also jetzt durchaus auch ein Automobil ausgesetzt werden.
Das Vorgabesystem wurde erweitert:
Änderung: Neun-Löcher-Wettspiele sind, wenn im Wettspielkalender der Golf Anlage möglich, nun auch für Spieler der DGV-Vorgabenklasse 2 möglich (Pilotprojekt des DGV mit EGA*) EDS-Runden sind im Rahmen und des Angebots der Golfanlage nun auch für Spieler der DGV-Vorgabenklasse 2 und über neun Löcher möglich und vereinfacht. Die bekannte Vorgabenüberprüfung für die Golfanlage ist PC-unterstützt. Die EDS-Runden in DGV-Vorgabenklassen 3 - 4 gelten weiter, wie bisher. In 80 % der Wettspiele gibt es keine CSA-Anpassung mehr. Die Ausnahme besteht in der Verschiebung der Pufferzone.
Quelle: DGV Deutscher Golf Verband EGA Europäische Golf Association
Unter dem n.a. Link gibt es auch noch weitere Infos:
http://www.golf.de/dgv/details.cfm?objectid=60092361
Liebe Grüße
Anna Maria Müller
Ladies Captain